| Aussprache (Fortsetzung) |
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| Samstag, 16. Juni 2007 - 13:34 Uhr | |
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Sven Giegold (attac): "attac freut sich über die Gründung der neuen Partei. [...] Auch wenn die Übereinstimmung in den Positionen groß ist, wird attac sich nicht an DIE LINKE binden. [...] Wie gleichzeitig Wachstum erzeugt werden kann durch ein keynesianisches Programm und die ökologischen Probleme gelöst werden können, ist eine schwierige Frage, die diskutiert werden muss." Francis Wurtz, Vorsitzender der Europäischen Linkspartei im Europaparlament:
Bodo Ramelow (Ex-"Beauftragter zur Fusion"):
Grußworte des Hochschul- und des Jugendverbandes (Linke.SDS und Linksjugend [:solid])
Katja Kipping vom Präsidium stellt den Antrag des Parteivorstands vor, den Stundentenverband und den Jugendverband von der Partei offiziell anzuerkennen. Der Antrag wird mit einer Gegenstimme von den Parteitagsdelegierten gebilligt. Janine Wissler (bis gestern im geschäftsführenden Vorstand der WASG Hessen): 50.000 potentielle Neumitglieder aus der SPD. Drei wichtige Punkte: Kompromisslos gegen Krieg - kein Wahlverein, sondern Bündnisse mit den Gewerkschaften und den sozialen Bewegungen - Politik nicht für die Menschen, sondern mit den Menschen (nicht Teil, sondern Mitorganisator der G8-Proteste - wir sind als Einzige solidarisch mit den Telekom-Beschäftigten) - flächendeckender Aufbau, Mitgliederwerbung, attraktiver werden. Landtagswahlen in Hessen und in Niedersachsen: Gradmesser dafür, in einem westdeutschen Flächenland ins Parlament einzuziehen. Rainer Sauer (NRW) Katja Kipping (Sachsen) Monique Trödel und Peter Erlansson (Spitzenkandidaten und Doppelspitze der Fraktion DIE LINKE Bremen) stellen die siebenköpfige Fraktion der Partei in der Bremer Bürgerschaft vor - sieben unterschiedliche Menschen. Monique Trödel dankt den Delegierten für ihre Unterstützung im Wahlkampf. Peter Erlansson verspricht im Gegenzug Hilfe für den Hamburger Wahlkampf. DIE LINKE Bremen ist sich ihrer Verantwortung für die Partei bewusst. Sie will Transparenz ins Parlament bringen, kämpft gegen Privatisierung, gegen Arbeitslosigkeit und soziale Spaltung: Bremen hat die höchste Millionärsdichte und die meisten armen Kinder in Deutschland...
Katina Schubert (Berlin): DIE LINKE braucht viel mehr Mitglieder, junge, mittelalte und alte, mehr Frauen, mehr Mitglieder in Ost und West, mehr Migranten. Dirk Spöri (Baden-Württemberg): Krieg ist der schlimmste Teil der Politik. Grußwort der Vorsitzenden des Arbeitslosenforums e. V.
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"Herausforderung, klare linke Positionen herauszuarbeiten und in praktische Politik umzusetzen. [...] Es gibt einen großen Bedarf an Hoffnung. [...] In Europa regiert eine Große Koalition für die sogenannte 'offene Marktwirtschaft' mit ungehindertem Wettbwerb. Zwischen Barroso und Verheugen besteht nicht einmal unter der Lupe betrachtet ein Unterschied. [...] Die Zentralbanker sind für moderate Lohnsteigerungen: 'Lohnerhöhungen müssen verhindert werden.' Die Linke muss in solchen Grundsatzpositionen wieder die Initiative ergreifen. [...] Enttäuscht uns nicht!"
"Bin der Beauftragte zur Parteineubildung. Eben hat mir Axel Troost ein paar Aufnahmeaufträge von der IGM-Hauptverwaltung in die Hand gedrückt. [...] Ich würde gerne als Bundeswahlkampfleiter arbeiten. Nach dem erfolgreichen Wahlkämpfen in Bremen folgen die Kommunalwahlkämpfe in Hamburg, Hessen und Bayern [...] und die Landtagswahlkämpfe in Hessen und Niedersachsen. Lassen wir uns nicht kleinreden (4% in den Umfragen)... 6% in Hamburg... und dann die Landtagswahlen in Bayern. [...] 2009 wird ein Riesenwahljahr: Europawahl, Bundestagswahl, davor Kommunalwahl in NRW. Dazu müssen wir die Mitgliederzahlen im Westen von 15.000 auf 30.000 zunächst verdoppeln. Glück auf!" 


Katja Kipping heißt Frank Castorff, Intendant der Volksbühne Berlin, willkommen. Frank Castorff kam durch ein Missverständnis zu spät und hat gewartet - das war falsch, denn Bewegung ist richtig. Castorff will nicht in die Partei eintreten... bleibt aber auch "im Alter" konsequent links.